Lehrveranstaltungen von
O.Univ.Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow
Sommersemester 2004
Wegen eines einsemestrigen Forschungsurlaubs werden von Prof. Samsonow im Sommersemester 2004 keine Lehrveranstaltungen gehalten.
Wintersemester 2003/04
Siva
VL Was ist Skulptur?
Vom Totenkult zur »sozialen Plastik«
Mittwochs, 10.00-12.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 15. Oktober 2003
Die Vorlesung führt ein in die magische, religiöse und politische Verwendung der Skulptur als Double des menschlichen Körpers und versucht, die Bedingungen und Ursachen zu benennen, die sie schließlich in der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts mehr oder weniger zum Verschwinden gebracht haben. Ferner soll untersucht werden, welche Formen der Plastik den Raum besetzt haben, über den ursprünglich dieser erste Sozius, das Produkt eines Beseelungsexperiments, geherrscht hatte. Die Veranstaltung geht so einer grundlegenden anthropologischen Struktur, nämlich dem »sozialen Binom«, in der Geschichte ihrer genealogischen und technologischen Verwandlungen nach.
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Abb.: www.krippenfreunde.at
VL Postkolonial Studies I:
Die Geburt.
Politiken der Intimität
Mittwochs, 14.00-16.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 15. Oktober 2003
Die Lehrveranstaltung dient der Sichtung anthropologischer und ethnographischer Materialien (Texte, Objekte, Filme), die sich auf die Beschreibung der Geburt und ihrer Umstände beziehen. Aus den Mitteilungen unterschiedlicher Vorkehrungen, die gegenüber der Gebärenden und dem in Empfang zu nehmenden Kind getroffen werden, soll die Sphäre der Geburt als politischer Raum - und insbesondere als Raum der Körperpolitiken - rekonstruiert und interpretiert werden. In der Geburt als Habitus wird die Einstellung einer Kultur zu Leben und Autonomie des Individuums lesbar.
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Abb.: © Elisabeth Samsonow
Seminar Der Kritiker und sein Künstler/Der Künstler und sein Kritiker.
Schizoanalyse einer schwachen Arbeitsteilung
Donnerstags, 14.00-16.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 16. Oktober 2003
Das Seminar nimmt sich der schwierigen Verhältnisse zwischen Künstlern einerseits und Kritikern und Kuratoren andererseits an. Während die Autonomie der Kunst eine scheinbar unangefochtene Forderung ist, lassen die Künstler nach wie vor die Enteignung ihrer Produktion mittels einer Übersetzung in den sogenannten »herrschenden Diskurs« zu. Nachdem die Beziehung, um die es geht, ihre Parallele im Verhältnis zwischen Analysand und Analytiker im Rahmen der Psychoanalyse hat, werden Texte, die die Psychoanalyse als solche kritisieren und als Modell überholen wollen, die Textbasis für die offenen Diskussionen im Seminar bilden.
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Foto: Simon Wagner
Seminar Raumbeziehungen/Kirchenbau
Studio Design - Leere und Zwischenräume
Mittwochs, 17.00-19.00 Uhr, Treffpunkt M15 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 16. Oktober 2003
Projektbezogener Unterricht in den Ateliers der Architektur-Klassen.
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Foto: - - -
Privatissimum für DissertantInnen
Donnerstags, 17-19 Uhr, Raum M15 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 16. Oktober 2003
Persönliche Anmeldung erforderlich!
(Tel. 01-588 16 / 215, oder
e-mail an Dr. F. Thun)