Philosophische und historische
Anthropologie der Kunst 

Institut für
Kunst- und Kulturwissenschaften

] a [   akademie der bildenden künste
wien

Lehrangebot im WS 2006/07

VL Anthropologie I
Fiction - Philosophie der neuen und anderen Welten

SE Anthropologie III
Consciousness - Phänomenologie des halluzinierenden Geistes

SE für DiplomandInnen und DissertantInnen

PV für DissertantInnen

Sprechstunde

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Lehrveranstaltungen von
O.Univ.Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow

Wintersemester 2006/07

Abb.: digitalninyos.org

Vorlesung Anthropologie I
Fiction
Philosophie der neuen und anderen Welten

Mittwochs, 13.00-15.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 11. Oktober 2006

Imagination, Phantasie und Fiktion scheinen eine Begriffsfamilie zu bilden, die in der Philosophie alles andere als geschätzt wurde. Seit der Renaissance allerdings ist eine zunehmende und deutliche Aufwertung zu verzeichnen, deren Deutung Gegenstand dieser Vorlesung ist. Das, was in der Moderne fiction oder science fiction heißt, wird in dieser Vorlesung auf den Hintergrund der neuzeitlichen philosophischen Auseinandersetzungen um die erstrangige Erkenntnisform montiert werden. Es wird so seine Bedeutung als bloßes literarisches Genre hinter sich lassen und seine elementare Funktion als »Weltspiel« (statt Wortspiel) zurückgewinnen.
Eine Literaturliste ist verfügbar.

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Zwei Sprechende

Abb.: unbekannte Quelle

Seminar Anthropologie III
Consciousness.
Phänomenologie des halluzinierenden Geistes

Mittwochs, 10.00-12.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 11. Oktober 2006

Die Kopplung von Erkenntnisfähigkeit und Erkenntnisgegenstand in einer Bilanz, die Wahrheit heißt, impliziert auch deren Entkopplung. Die Gegenwart lässt sich als das Projekt einer drastischen solchen Entkopplung, unter der Voraussetzung, dass diese ebenso umfängliche Einsichten in das Wesen der Erkenntnisorgane zuließe wie die Kopplung, beschreiben, wobei Formen der induktiven Modulation von Bewusstsein (Stimulanzien ästhetischer, pharmakologischer, endogener etc. Natur) gegenüber ursprünglich gegenstandshaltigen Erkenntnisformen in der Vordergrund rücken. Die These Wolf Singers, dass das Gehirn ein »sich selbst unterhaltendes Organ« sei, lässt uns die Frage stellen, ob, wie und in welcher Form (»Dosis«) »Welt« in modernen Erkenntnistypen überhaupt noch gemeint ist. Das Seminar behandelt ausgehend von Ästhetik und Medizin des 18.Jahrhunderts die geistesgeschichtliche Linie der »Innervation« (Nervenforschung) als proto-biopolitische Phase, um zeitgenössische Probleme des entkoppelten, veränderten und erweiterten Bewusstseins zu diskutieren.
Die Literaturliste ist online.

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Mutter mit Tochter. Holzrelief von E.v. Samsonow

Abb.: © E. v. Samsonow

Seminar für DiplomandInnen und DissertantInnen

Donnerstags, 9-11 Uhr
Raum M16

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Mann mit Tonband

Foto: unbek. Herkunft

Privatissimum für DissertantInnen

Donnerstags, 11-13 Uhr
Raum M16

Anmeldung vor Ort (M16) oder per Email an
p.levar@akbild.ac.at

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Sprechstunde

Foto: Simon Wagner

Sprechstunde

Termine mittwochs 15-16 Uhr

Telefonische Anmeldung im Sekretariat erforderlich!
(Tel. 01-588 16 / 194, Fr. Dunja Reithner)

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