Philosophische und historische
Anthropologie der Kunst 

Institut für
Kunst- und Kulturwissenschaften

] a [   akademie der bildenden künste
wien

Lehrangebot im SS 2007

VL Anthropologie II
IMAGO
Der nicht endenwollende Reiz der Bilder

SE Anthropologie IV
ENERGIE
Kraft als Leben oder Ware

SE für DiplomandInnen und DissertantInnen

PV für DissertantInnen

Sprechstunde

Neuere Lehrveranstaltungen

SS 12 | WS 11/12
SS 11 | WS 10/11
SS 10 | WS 09/10
SS 09 | WS 08/09
SS 08 | WS 07/08

Frühere Lehrveranstaltungen

WS 06/07
SS 06 | WS 05/06
SS 05 | WS 04/05
WS 2003/04-SS 2004
WS 2000/01-SS 2003
WS 1996/97-SS 2000

Lehrveranstaltungen von
O.Univ.Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow

Sommersemester 2007

Abb.: © E. v. Samsonow

Vorlesung Anthropologie II
IMAGO.
Der nicht enden wollende Reiz der Bilder: Magie, Kult, Kunst, Ideologie

Mittwochs, 13.00-15.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 14. März 2007

Kaum ein Begriff wurde ähnlich inflationär gebraucht: den bildenden Künsten stehen die Bildwissenschaften, die bildgebenden Verfahren, die Ausbildungsstätten etc. etc. und die eingebildeten Kranken, sortiert nach Weibsbildern und Mannsbildern, gegenüber. Um trotz der Diskurs- und Streitgebirge, die sich in den letzten Jahren (von neuem) um diesen Begriff herum in der akademischen Landschaft aufgetürmt haben, noch so etwas wie einen klaren Blick auf die Bildfrage werfen zu können, wird das Gebiet weiträumig überflogen, was eine Synopsis (einen Überblick) ermöglichen soll: zu diesem Zweck sollen nicht nur die sich zwischen einer ikonoklastischen (bilderstürmerischen) und einer magisch-affirmativen Bildpolitik hin- und herschlängelnden Linien der Bildgeschichte im judäo-christlichen Kontinuum bis in die Moderne nachgezeichnet, sondern auch in die »primitiven« oder fremdkulturellen Regime des Bildes ausgeholt werden. Neben künstlerischen bzw. kunsttheoretischen und politischen Bildkonzepten sollen auch die magischen, kultischen und religiösen Bildstrukturen eine Berücksichtigung finden, die dann Licht in die viel gerühmte, viel beklagte und bekämpfte Macht der Bilder zu bringen vermögen.
Eine Literaturliste ist zu Beginn des Semesters verfügbar.

Nach oben

Abb.: Uni Hamburg

Seminar Anthropologie IV
ENERGIE
Kraft als Leben oder Ware

Mittwochs, 10.00-12.00 Uhr, Raum M20 (Hauptgebäude Mezzanin)
Beginn: 14. März 2007

Das griechische Wort energeia entstammt, was seinen philosophischen Gebrauch angeht, der aristotelischen Lehre von Akt und Potenz und den Kausal- und Finalursachen. Seit Meister Eckhart es nun mit »Wirklichkeit« übersetzte, hat die Konfusion darüber nicht mehr aufgehört, ob denn diese »Energie« eher auf die Seite der Lebewesen oder auf die der produzierten Dinge (der erga, Werke) gehöre, was also diese »Kraft« sei, die zur Aktualität kommt in einer Werk-Summe, der gegenüber oder innerhalb derer wir uns befinden. Das Seminar dient in der philosophisch-anthropologischen Revision der Energie- und Wirklichkeitsdiskussion der Gewinnung eines breiten Fundaments für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem Status von Werk, Arbeit und Leben (in der Perspektive dessen, was man heute als »Postfordismus« bezeichnet); zugleich soll die Energie-Frage auf ökonomischem, geopolitischem und individuellem Niveau (bis zu Bergsons élan vital) zur Sprache kommen.
Die Literaturliste ist zu Semesterbeginn online.

Nach oben

Mutter mit Tochter. Holzrelief von E.v. Samsonow

Abb.: © E. v. Samsonow

Seminar für DiplomandInnen und DissertantInnen

Donnerstags, 11-13 Uhr
Raum M16

Nach oben

Mann mit Tonband

Foto: unbek. Herkunft

Privatissimum für DissertantInnen

Nach Absprache
Anmeldung über p.levar@akbild.ac.at

Nach oben

Sprechstunde

Foto: Simon Wagner

Sprechstunde

Termine mittwochs 15-16 Uhr

Telefonische Anmeldung im Sekretariat erforderlich!
(Tel. 01-588 16 / 194, Fr. Dunja Reithner)

Nach oben