Philosophische und historische
Anthropologie der Kunst

Institut für
Kunst- und Kulturwissenschaften

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wien

Übersicht

Neubeurer Woche 2011

Wintersemester 2011/12

Neues Buch
Die Geburt des Mädchens…

Studio Elektra auf OKTO TV

Sommersemester 2011

Gastvortrag Chris Kraus

Wintersemester 2010/11

Neue Publikation zu Egon Schiele

EGON SCHIELE Gedenktagung

Sommersemester 2010

Bucherscheinung UNZIPPING PHILOSOPHY

Symposium ICH BIN DIE VIELEN

Wintersemester 2009/10

UPDATE: Vorlesungen online

Sommersemester 2009

Vortrag Gunnar Heinsohn

Neues Buch:
»Der autoporträtistische Pakt«

Symposium »Zum Denken von Gerburg Treusch-Dieter«

»Anti-Elektra« - Neuerscheinung

»Unzipping philosophy« - Symposium

Vortrag Siegfried Zielinski

Neubeurer Woche 2011

Neubeurer Woche 2011

Abb.: Neubeurer Woche

Neubeurer Woche 2011
Die Kunst der Freundschaft

Künstlerische Leitung: Elisabeth von Samsonow

Von 7. bis 9. Oktober findet die »Neubeurer Woche 2011« auf Schloss Neubeuern statt. Sie steht unter dem Motto »Die Kunst der Freundschaft« und unter der künstlerischen Leitung von Elisabeth von Samsonow. Thematisch ist sie dem Zentralgestirn der »alten« Neubeurer Woche (ab 1911) gewidmet – Hugo von Hofmannsthal und seiner Sprache.

Download:

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Wintersemester 2011/12

Plüschbär mit Handy

Foto: Simon Wagner

Wintersemester 2011/12

Lehrveranstaltungen

Im Wintersemester 2011/12 werden vom Ordinariat für philosophische und historische Anthropologie der Kunst Lehrveranstaltungen von Prof. Elisabeth von Samsonow zum Thema Spielzeug–Gadgets–Medien–Kunst und von Dr. András Zwickl, Budapest, zum Thema Neue kollektive Agenten – Institutionen in der Kunst um 1900 angeboten. Die Vorlesung von Prof. Samsonow beginnt am 24. Oktober 2011. Im Rahmen der Vorlesungen wird es einen Vortrag des Medien- und Poptheoretikers Ossi Urchs und eine Lesung der Dichterin Friederike Mayröcker geben.

Details:

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

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Neues Buch:
Elisabeth von Samsonow
Die Geburt des Mädchens aus dem Geiste der Plastik

Elisabeth von Samsonow – Die Geburt des Mädchens aus dem Geiste der Plastik

Abb.: Elisabeth von Samsonow

Elisabeth von Samsonow:
Die Geburt des Mädchens aus dem Geiste der Plastik.
Schlebrügge Editor 2011.

»Ich will dich: Du bist werth, erkannt zu werden.«
Friedrich Nietzsche Elisabeth von Samsonow

Als dem »Altertum« zugehörig, haften an der Statue älteste Erinnerungen, was bedeutet, daß durch die Wirkung des Statuenprinzips der Modus »tiefste Vergangenheit« erschlossen werden kann. Mit der Statue erhält also das, was wir als präödipale Welt bezeichnen, einen effektiven mnemotechnischen Operator […]

Buchpräsentation am Dienstag, den 24. Mai 2011, 18.00 Uhr, im Palais Niederösterreich, Blauer Salon, Herrengasse 13, 1010 Wien. U.A.w.g.

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Sendungsstart auf OKTO TV!
Studio Elektra
Mit Elisabeth von Samsonow

Elisabeth von Samsonow – Elektrafahne

Abb.: Elisabeth von Samsonow

Studio Elektra
Mit Elisabeth von Samsonow und Matija Serdar
OKTO TV
Ab Freitag, 13. Mai 2011, 20 Uhr

Die Sendung setzt sehr direkt an zu einer Durchdringung aktueller Ereignisse. In Gegensatz zum Typus Schocker- und Horror-Nachrichten, die die Zuschauer mit Ver- und Zerstörungsenergie versorgen, setzt Studio Elektra auf den teilnehmenden Kommentar, auf eine Form des Orakels, die ein Verstehen des aktuellen Geschehens aus der philosophischen Perspektive (mindestens zweitausend Jahre Geschichte des Denkens = menschlicher Selbsterfindung) anpeilt.

Diese Form des Anti- oder Transjournalismus dient der Überschreitung der kurzen Zerfallszeiten von Nachrichtenwerten und unterstreicht den produktiven und erfinderischen Charakter der menschlichen Geschichte. An die Stelle katastrophistischer Unterhaltung tritt gewagte und provokante, in die Zukunft weisende Deutung, kühl gedacht und heiß empfunden. Die Philosophie, die im Spiel ist, tritt nicht als Referat der Philosophiegeschichte auf, sondern als lebendige Funktion, die in die Ritzen und Fugen versteinerter Strukturen eindringt.

Studio Elektra ist nach der Figur der Elektra benannt, die zugleich Patronin der Elektrizität und des technischen Gefühls ist, begnadete Hysterikerin aus dem Geschlecht der Atriden und Star im Wien der Jahrhundertwende. Man kann sich das Ganze also so denken: In Elektra, in der bisher durch die Unentrinnbarkeit der Geschichte zu Konvulsionen neigenden, klingen die Krämpfe ab und sie ergreift das Wort. Damit rettet sie nicht nur die bisher etwas zu leise gestellte weibliche Stimme, sondern auch die Ehre der Philosophie, die sich zu gerne in ihrer eigenen Geschichte verkriecht.

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Sommersemester 2011

Still aus Vertovs Film Entusiasm

Abb.: Dz. Vertov, Entusiasm

Sommersemester 2011
Lehrveranstaltungen

Die Lehrveranstaltungen von Prof. Elisabeth von Samsonow (Ordinariat für philosophische und historische Anthropologie der Kunst) finden im Sommersemester 2011 zum Thema Psychotechnik (= Konfusion II) statt. Der erste Termin der Vorlesung ist Freitag, der 1. April 2011, 9 Uhr, HS M20. Lektüre-Empfehlungen sind hier verfügbar.

Details:

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

Audio- und Video-Mitschnitte früherer Vorlesungen finden Sie hier archiviert:

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Gastvortrag & Präsentation:
Chris Kraus | Elke Krystufek

Elke Krystufek: Where Art Belongs

Abb.: © Elke Krystufek

Chris Kraus | Elke Krystufek:
WHERE ART BELONGS
The Most Helpful Project

Gastvortrag und Präsentation

Fr, 14. 01. 2011, 18.00 h
Schillerplatz 3, Raum M13a

In Where Art Belongs untersucht Chris Kraus verschiedene künstlerische Aktionen der letzten Dekade, die den Einsatz gelebter Zeit als Material der Kunst einfordern. In vier aufeinander bezogenen Essays erweitert Kraus das Argument, das sie in ihrem Buch »Video Green« vorgetragen hatte, nämlich die These, dass »die Kunstwelt nur insofern interessant ist, als sie die größere Welt außerhalb widerspiegelt«.

Kraus spricht Themen wie die Ubiquität von Video an, das Vermächtnis der Amsterdamer 60er-Jahre Untergrundzeitung Suck, die Tätigkeit des New Yorker Kunstkollektivs Bernadette Corporation und Elke Krystufeks Untersuchung der Strukturen der Mythologie. Sie erforscht Langweile, Poesie, privatisierte Gefängnisse, Community Kunst, Corporate Philanthrophy, vertikal integriertes Handwerk und verworfene Utopien, und lässt dabei die überraschende Hartnäckigkeit der Mikrokulturen innerhalb der Matrix erkennbar werden.

Als Aufzeichnung der manchmal vergeblichen, aber beharrlich heroischen Bestrebungen kleiner Gruppen von Künstlern, den Öffentlichen Raum und die Zeit zurück zu erobern, beschreibt Where Art Belongs sowohl den Trend zur Kollektivität, der sich in der bildenden Kunst der letzen Dekade zeigt, als auch die kleinen Formen der Resistenz gegen die digitale Entkörperlichung und die Hegemonie der Unterhaltungs/Medien/Kultur-Industrie. Trotz aller Fehler nämlich, so wendet Kraus ein, bleibt die Kunstwelt dennoch die letzte Bastion des Wunsches, anders zu leben.

Chris Kraus ist Autorin, Filmmacherin und Professorin für Film an der European Graduate School. In ihrer Fiktion vereint Sie Privatleben und Kunsttheorie.

Elke Krystufek ist eine international anerkannte österreichische Künstlerin.
»Meine Arbeit ist eine Form von Bewegung – am ehestens wie beim Tanz, wo verschiedene Figuren möglich sind, von denen eine nicht unbedingt besser genannt werden kann, als die andere.«
2009 repräsentierte Elke Krystufek Österreich bei der 53. Biennale in Vendig. Chris Kraus und Elke Krystufek stehen miteinander in Verbindung. Chris Kraus schrieb für Elke Krystufeks Ausstellung in der Kestner Gesellschaft Hannover einen Beitrag, der Katalog wurde allerdings nicht veröffentlicht. Der Textbeitrag ist nun in Chris Kraus’ neuem Buch »Where Art Belongs« erschienen.

Veranstalter: Sabeth Buchmann und Elisabeth von Samsonow, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften, Akademie der bildenden Künste Wien.

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Wintersemester 2010/2011

Konfusion

Abb.: Simon Wagner

Wintsemester 2010/11
Vorlesungsbeginn 15. Okt. 2010, 9 Uhr, HS M20

Die Lehrveranstaltungen des Ordinariats für philosophische und historische Anthropologie der Kunst sind im aktuellen Semester der Konfusion als kreativer Kategorie gewidmet und werden, wie gewohnt, als Blocklehrveranstaltungen stattfinden.

Der erste Lehrveranstaltungsblock findet am 15. Oktober 2010 im Raum M20 (Akademie Schillerplatz) statt. Beachten Sie bitte auch die Aushänge am Institut.

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

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Neues Buch:
Egon Schiele – Ich bin die Vielen

Egon Schiele – Ich bin die Vielen

Abb.: Passagen Verlag, Wien

Elisabeth von Samsonow:
EGON SCHIELE – Ich bin die Vielen.
Mit einem Nachwort von Peter Sloterdijk.

Passagen Verlag, Wien 2010

Elisabeth von Samsonow rollt die Schiele-Forschung neu auf, indem sie die zeitgenössische Bedeutung dieses Künstlers der very first generation of pop zeigt.

In ihrem Versuch, der Frage nachzugehen, was Egon Schiele mit der Pop-Generation zu tun habe, begibt sich die Autorin allmählich in eine Art von kybernetischer Schleife. Bilder, Theorien, Gedichte, Materialien, neue Archivalien zu Schiele und reale Ereignisse verdichten sich zunehmend bis zu dem Punkt, wo sich die die Massenbewegungen des 20. Jahrhunderts steuernden Zusammenhänge zu enthüllen beginnen: Ich-Zerfall und Ich-Vervielfältigung, (erotisches und elektronisches) Telekommando und mediale Trance (Kino, Fotografie), Androgynie und Hybridisierung (technisch, spirituell), Expressivität der Kunst und ambient sex. Elisabeth von Samsonow bettet Egon Schiele in jenen Kontext ein, den er für sich selbst reklamiert hatte, nämlich in die große Bewegung der europäischen Moderne, die als unvollendet gebliebenes Projekt, d.h. als schwieriges Erbe der 68er Generation zugefallen ist.

Buchpräsentation am Samstag, den 12. Juni 2010, ab ca. 20.00 Uhr an der Akademie der bildenden Künste Wien, Raum M13

Link: Zur Ankündigung des Verlags

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EGON SCHIELE
Forschungs- und Gedenktagung

Egon Schiele 1914

Abb.: WWW

»DIE WEITESTEN WERDEN MICH BEACHTEN,
ENTFERNTERE WERDEN MICH ANSCHAUEN«

Forschungs- und Gedenktagung
zu Ehren von
Egon Schiele *12.6.1890

12. Juni 2010, ab 10:00 h
Schillerplatz 3, Raum M13

Vor etwa einhundert Jahren (1909) hat Egon Schiele – gewiß einer der bedeutendsten Studierenden der Akademie der bildenden Künste – mit seinen Studienfreunden in der Neukunstgruppe die Akademie der bildenden Künste in subversiver Absicht verlassen. Von diesem Augenblick an haben Werk und Habitus des Künstlers nicht nachgelassen, das Interesse der Kunstwelt auf sich zu ziehen.

>> Weitere Informationen, Tagungsprogramm, Abstracts...

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Sommersemester 2010

Alchimistische Androgyn-Darstellung: König und Königin

Abb.: WWW

Sommersemester 2010
Aktivitäten und Termine

Die Lehrveranstaltungen von Prof. Elisabeth von Samsonow (Ordinariat für philosophische und historische Anthropologie der Kunst) finden im Sommersemester 2010 wieder als Blockveranstalungen statt. Auf Wunsch vieler Teilnehmer wurden die Termine jetzt auf die Abendstunden verlegt. Termine am 16./17. 3., am 14./15. 4. und am 28./29. 4. 2010, jeweils von 17.30 bis 20.00 Uhr.

Details:

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

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Neues Buch:
UNZIPPING PHILOSOPHY. Wissen | Kunst

Unzipping Philosophy

Abb.: Passagen Verlag, Wien

Unzipping Philosophy.
Texte von Desislava Terzieva, Romana Schuler, Claudia Weinzierl, Okay Altinisik, Heiko Kremer, Eva Pudill, Luisa Paumann, Andreas Soller, Annette Tesarek, Philipp Levar, Lucas Pawlik, Andrej Skribinek, Elisabeth von Samsonow
Zeichnungen von Karin Ferrari

Passagen Verlag, Wien 2009

Wie sieht die Jungforschung in einem künstlerischen Umfeld aus? Welche Methoden werden verwendet? Wie sieht das Profil einer Kunstuniversität im postgradualen Segment aus? Die Tagung „Unzipping Philosophy“ (2006) an der Akademie der bildenden Künste thematisierte nicht nur das Verhältnis zwischen theoretischen und praktischen Formen der Wissensproduktion, sondern versuchte sich auch als Raum von Interventionen, performances, Installationen, Musik. Es wurde auf experimentelle Weise untersucht, ob und wie eine Kunstuniversität einen profilierten Rahmen für theoretische Fragestellungen abgibt. Der Raum wurde für Reflexion und Aktion geöffnet, die Gegenwart mit dem Pathos einer geschichtlichen sowie einer entwerfenden, visionären Logik ausgelotet. Dieser „Weg zum Text“ ließ sich als mäandernd, sich durch die künstlerische Erfahrung den Weg bahnend beschreiben, als bilderreich, körperlich, assoziativ, collagenhaft, allegorisch, konstruktivistisch oder mosaikartig. Die bisher dem Schisma der Disziplinen zugeschlagenen Spannungen zwischen ästhetischer Erfahrung und wissenschaftlichem „Methodenzwang“ (Feyerabend) sowie Ansätze zu ihrer Überwindung werden erstmals im Bereich des Junior-Researchs aufgezeigt und zur Debatte gestellt.

Link: Zur Verlags-Homepage

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Symposium ICH BIN DIE VIELEN

Verbotene Trinitätsdarstellung

Foto: Simon Wagner

Ich bin die Vielen
Das Ende der zweiwertigen Logik

13./14. Nov. 2009

Beginn: 13. Nov. 2009, 15 Uhr, Raum M20

Mit:

Download:

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Beginn des Wintersemesters

Indische Gottheit

Abb.: WWW

Wintsemester 2009/10
Aktivitäten und Termine

Die Lehrveranstaltungen des Ordinariats für philosophische und historische Anthropologie der Kunst im Wintersemester 2009/10 sind geblockt. Die Termine werden noch bekannt gegeben, die Homepage wird rechtzeitig aktualisiert. Bitte beachten Sie auch die Aushänge am Institut.

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

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UPDATE: Vorlesungen online

Foto: Simon Wagner

Vorlesungen als Video und mp3 online

Aktuell für das SS 2009

Bis das E-Learning-System der Akademie online geht, bieten wir auf diesen Seiten Mitschnitte der Vorlesungen von Prof. Elisabeth von Samsonow als Video- und Audiodateien zum Anschauen, Zuhören und Downloaden an.

Zur Seite: Vorlesungen online

Aktuell sind Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2009 mit Friederike Mayröcker als Audiodateien verfügbar. Wir danken Friederike Mayröcker für die Erlaubnis, ihre Lesung im Rahmen der Vorlesung hier zu veröffentlichen.

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Sommersemester 2009

Ein Bild des Sommers

Abb.: Dz. Vertov, Entuziazm

Beginn des Sommersemesters 2009

Lehrveranstaltungen

Im Sommersemester 2009 bietet das Ordinariat für philosophische und historische Anthropologie der Kunst eine Hauptvorlesung zum Thema Ich bin die Vielen. Zur Gegenwart des Telepathos sowie Lehrveranstaltungen für DiplomandInnen und DissertantInnen.

Sie finden hier eine Übersicht über die angebotenen Lehrveranstaltungen und Literaturempfehlungen mit Downloadmöglichkeit.

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

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Vortrag Prof. Gunnar Heinsohn

Prof. Gunnar Heinsohn

Abb.: uni-bremen.de

Vortrag Prof. Gunnar Heinsohn

Denkfehler hinter der Welt-Finanzkrise
Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Vorlesung »Leib-Werk-Wert-Geld«
Freitag, 16. Jänner 2009, 10 Uhr c.t., Raum M20

Gunnar Heinsohns Konzept von Zins und Eigentum ist in der jüngeren Zeit intensiv diskutiert worden, vor allem die Ereignisse auf den globalen Kapitalmärkten scheinen ihm recht zu geben. Heinsohn wird in seinem Vortrag seine These erläutern, die er zum Verhältnis von Arbeitskraft, Produktion, Zins, Geld und schließlich Eigentum entwickelt hat. Die Abhängigkeit des Kunstmarktes von den Finanzmärkten kann auf dem Hintergrund dieser Thesen prognostisch diskutiert werden, wobei auch zu fragen sein wird, ob es Möglichkeiten zur Entkoppelung der einzelnen Parameter gibt, und wenn ja, welche.

Gunnar Heinsohn ist Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen und Sprecher des von ihm gegründeten Instituts für vergleichende Völkermordforschung (Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung).
Publikationen: Gunnar Heinsohn/Otto Steiger: Eigentum, Zins und Geld. Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft, Reinbek bei Hamburg 1996. – Gunnar Heinsohn/Otto Steiger: Eigentumstheorie des Wirtschaftens versus Wirtschaftstheorie ohne Eigentum, Marburg 2002. – Gunnar Heinsohn/O. Steiger: Eigentumsökonomik, Marburg 2006.

Sie haben die Möglichkeit, den Vortrag als Audiodatei sowie die Präsentationsfolien zum Vortrag herunter zu laden. (Dank an Prof. G. Heinsohn.)

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Wintersemester 2008/09

Abb.: WWW

Beginn des Wintersemesters 2008/09

Lehrveranstaltungen

Das Wintersemester 2008/09 warten wir mit einer Hauptvorlesung zur Ökonomie der Gabe und des Tausches sowie mit Seminaren zum Thema auf.

Hier finden Sie eine Übersicht über die angebotenen Lehrveranstaltungen und Literaturempfehlungen zu den behandelten Themen.

Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).

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Soeben erschienen

Ingrid Hölzl, Der autoporträtistische Pakt

Abb.: Wilhelm Fink Verlag, München

»Der autoporträtistische Pakt«
Das neue Buch von Ingrid Hölzl

Der autoporträtistische Pakt.
Zur Theorie des fotografischen Selbstporträts am Beispiel von Samuel Fosso
Whilhelm Fink Verlag, München, 2008

Viel ist über das fotografische Selbstporträt geschrieben worden, dessen Popularität – ungeachtet der postmodernen Repräsentationskritik – ungebrochen ist. Eine eingehende Untersuchung der subjekttheoretischen Aspekte fotografischer Selbstreferenzialität wurde bisher jedoch nicht vorgelegt. Diese Lücke füllt der vorliegende Band.

Ausgehend von einer strukturellen Analogie des Ich-Verweises in Fotografie, Malerei und Autobiografie greift Ingrid Hölzl für ihre Definition des »autobiografischen Paktes« nicht nur auf die Sprechakttheorie und die fotografische Indextheorie, sondern auch auf die Autobiografietheorie und die Theorie des Selbstporträts in der Malerei zurück. Ihre Theorie fotografischer Selbstreferenzialität exemplifiziert die Autorin am Beispiel des zentralafrikanischen Fotokünstlers Samuel Fosso, der seit einigen Jahren im Brennpunkt der westlichen Rezeption afrikanischer Gegenwartskunst steht.

Buchpräsentation mit Autorinnengespräch am 24. April 2008 um 19.00 Uhr im Salon für Kunstbuch, Mondscheingasse 11, 1070 Wien.

Weitere Informationen auf den Seiten des Wilhelm Fink Verlags.

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»Spinnen als Erkenntnisweise«
Symposium zum Denken von Gerburg Treusch-Dieter

Gerburg Treusch-Dieter, 2006

Foto: Günther Linecker

Mit Silvia Breitwieser (Berlin), Claudia Gehrke (Tübingen), Alexander Meschnig (Berlin), Elisabeth von Samsonow (Wien), Stefanie Wenner (Berlin) u.a.

Montag, 19. Nov. 2007, Eröffnung um 9.15 h
Raum M13a, Akademie Hauptgebäude Schillerplatz

Am 19. November 2006 ist die große Feministin und Kulturhistorikerin Gerburg Treusch-Dieter verstorben. Ihrem Denken und ihren Denkanstößen, mit denen sie auch als Lehrbeauftragte an der Akademie der bildenden Künste Wien zahlreiche Studierende begeisterte und inspirierte, ist dieses Symposium gewidmet.

»Gerburg Treusch-Dieter hat mit der Konstruktion der großen Transversalen, die sie von der Antike in die Gegenwart in ihrem Denken errichtet hat, die Verdrängungs- und Wutgeschichte des Abendlandes ans Licht gezogen. Sie dachte zusammen, was nie zusammengedacht worden war, zum Beispiel Platons Lichtliebe und Tschernobyl. Sie sprach und schrieb ebenso kompetent von wiehernden Mähren, aus dem Hals springenden Kröten, der Braut im talamos, der Enteignung der Frau durch die Gen- und Reproduktionstechnologien und Spinnmaschinen wie Hegel vom Gang des Weltgeistes. Sie hat das akademische Denken bereichert und revolutioniert. In diesem Symposium beschreiben wir wie.« (Elisabeth Samsonow)

Das Symposiumsprogramm können Sie als pdf-Datei downloaden:

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Neue Publikation

E. v. Samsonow, See My Sculptures in the labyrinth

Bild: E. v. Samsonow

»Anti-Elektra.« 
Das neue Buch von Elisabeth von Samsonow

Anti-Elektra. Totemismus und Schizogamie
Erschienen im Mai 2007 im Verlag Diaphanes, Zürich/Berlin

Deleuze/Guattari haben den »Ödipus-Komplex« zerlegt, widerlegt. Doch ein vergleichbares Unternehmen in Hinblick auf den Elektra-Komplex hat bislang gefehlt. Elisabeth von Samsonow unternimmt es nun, die »präödipale« Welt des Mädchens (welche Freud stets rätselhaft geblieben war) in der Fülle ihrer Implikationen zu erfassen - anders gesagt, ein kulturelles Paradigma wieder aufzurollen, welches mit Hilfe der Figur der Elektra von den griechischen Dramatikern umkodiert und ver- oder entstellt worden war.

Der psycho-archäologische Rückgang in die vor-athenische Welt verwandelt das Problem der Elektra in der Tat vollständig, was einen revolutionär neuen Zugang zu einer anderen Geschichte des Mädchens, zum Thema der sozialen Bindung und des Geschlechterverhältnisses, zur Kunst und ihrer Medien öffnet. Eine Reihe von bisher zusammenhangslos gebliebenen Phänomenen, etwa die Verbindung zwischen der Politik der Unsterblichkeit, der Universalisierung der Medien und der plastischen Industrie, wird in diesem neuen Licht plötzlich verständlich.

Informationen auf der Homepage des Verlags: www.diaphanes.de.

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3.-5. Mai 2006: Symposium

Monkey Minds

Foto: themonkeyminds.org

»Unzipping philosophy« 
Symposium der »Monkey Minds«

Wo: Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien (sog. »Semperdepot«), Lehárgasse 8, 1060 Wien
Wann: 3.-5. Mai 2006, jeweils ab 16.00 Uhr

Die Diskussion über die Möglichkeit einer transdisziplinären Forschung an einer Kunstuniversität wird gegen den Strich gebürstet. Es soll der enteignete Anfang der Wissensproduktion zwischen poesis und noesis zurückgewonnen werden.

Gäste u.a.: Elisabeth v. Samsonow, Peter Weibel, Barbara Vogel, Gerhard Thomas, Eva Pudill, Romana Schuler, Gregor Tobeitz, Olivio Sarikas, Luisa Paumann, Annette Tesarek, Philipp Levar, Gaia, Hejko Kremer, Lucas Pawlik, Desislava Terzieva, Andrej Skrbinek

Genaues Programm auf der Homepage von »Monkey Minds«.

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Vortrag Siegfried Zielinski

Foto Siegfried Zielinski

Foto: Emanuela Danielewicz

Vortrag Siegfried Zielinski
(Kunsthochschule für Medien, Köln)
ZEIGEN & VERSTECKEN. Aspekte einer Genealogie der Projektion

Zeit: Do., 23. Juni 2005, 18 Uhr
Ort: Raum M20 (Akademie Hauptgebäude, Mezzanin)

Weder in der Geschichte der Wissenschaften und der Technik noch in der Geschichte der Künste und der Medien verfügen wir über einen homogenen Begriff von Projektion. Der Term bezeichnet ein heterogenes Feld von Artefakten, technischen Sachsystemen und vor allem visueller Praxen des Experiments wie der Kultur, Ausschnitte aus der erfahrbaren oder vorgestellten Welt auf eine zweidimensionale Fläche zu werfen. Er changiert zwischen zwei extremen Polen der Bedeutung: dem - im direkten Sinn des Wortes - spektakulären Beweis, dass etwas, was durch die Bildmaschine geschickt wird, so war oder ist, wie wir es im halben Raum der Projektionsfläche sehen können; und der Herstellung einer Realität als Bild, die so, wie wir sie sehen, nur in der Projektion existiert. In einer archäologischen Suchbewegung führe ich markante historische Beispiele aus der heterogenen Genealogie der Projektion vor mit dem Ziel, die Lösung nicht in der einfachen Entscheidung für einen der beiden Pole zu finden. In der Wissenschaft wie in der Kunst kommt es darauf an, die Potenziale der Projektion in der Spannung von Illusionierung und Orientierung so zu entfalten, dass das Erkennen der Hergestelltheit der geworfenen Welt mit ästhetischem und intellektuellem Genuss gewährleistet bleibt.

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29. Januar 2005
Mumien - Die ägyptische Sammlung des KHM

Bild aus der ägyptischen Sammlung des KHM Wien

Foto: KHM Wien

Führung durch die ägyptische Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien durch Gen.Dir. Prof. Dr. Wilfried Seipl

Donnerstag, den 29. Jan. 2005, 10 Uhr (pünktlich)
Haupteingang des KHM

Im Rahmen der Vorlesung »Anthropologie I: Mumien« besuchen wir am 29. Januar 2005 die ägyptische Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien. Die Ägyptische Sammlung des KHM Wien gehört besonders im Hinblick auf ihre überaus reichen Bestände an Denkmälern des »Alten Reiches« zu den größten Sammlungen auf ihrem Gebiet.

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