Sommersemester 2010
Abb.: WWW
Sommersemester 2010
Aktivitäten und Termine
Die Lehrveranstaltungen von Prof. Elisabeth von Samsonow (Ordinariat für philosophische und historische Anthropologie der Kunst) finden im Sommersemester 2010 wieder als Blockveranstalungen statt. Auf Wunsch vieler Teilnehmer wurden die Termine jetzt auf die Abendstunden verlegt. Termine am 16./17. 3., am 14./15. 4. und am 28./29. 4. 2010, jeweils von 17.30 bis 20.00 Uhr.
Details:
Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).
Neues Buch:
UNZIPPING PHILOSOPHY. Wissen | Kunst
Abb.: Passagen Verlag, Wien
Unzipping Philosophy.
Texte von Desislava Terzieva, Romana Schuler, Claudia Weinzierl, Okay Altinisik, Heiko Kremer, Eva Pudill, Luisa Paumann, Andreas Soller, Annette Tesarek, Philipp Levar, Lucas Pawlik, Andrej Skribinek, Elisabeth von Samsonow
Zeichnungen von Karin Ferrari
Passagen Verlag, Wien 2009
Wie sieht die Jungforschung in einem künstlerischen Umfeld aus? Welche Methoden werden verwendet? Wie sieht das Profil einer Kunstuniversität im postgradualen Segment aus? Die Tagung „Unzipping Philosophy“ (2006) an der Akademie der bildenden Künste thematisierte nicht nur das Verhältnis zwischen theoretischen und praktischen Formen der Wissensproduktion, sondern versuchte sich auch als Raum von Interventionen, performances, Installationen, Musik. Es wurde auf experimentelle Weise untersucht, ob und wie eine Kunstuniversität einen profilierten Rahmen für theoretische Fragestellungen abgibt. Der Raum wurde für Reflexion und Aktion geöffnet, die Gegenwart mit dem Pathos einer geschichtlichen sowie einer entwerfenden, visionären Logik ausgelotet. Dieser „Weg zum Text“ ließ sich als mäandernd, sich durch die künstlerische Erfahrung den Weg bahnend beschreiben, als bilderreich, körperlich, assoziativ, collagenhaft, allegorisch, konstruktivistisch oder mosaikartig. Die bisher dem Schisma der Disziplinen zugeschlagenen Spannungen zwischen ästhetischer Erfahrung und wissenschaftlichem „Methodenzwang“ (Feyerabend) sowie Ansätze zu ihrer Überwindung werden erstmals im Bereich des Junior-Researchs aufgezeigt und zur Debatte gestellt.
Link: Zur Verlags-Homepage
Symposium ICH BIN DIE VIELEN
Foto: Simon Wagner
Ich bin die Vielen
Das Ende der zweiwertigen Logik
13./14. Nov. 2009
Beginn: 13. Nov. 2009, 15 Uhr, Raum M20
Mit:
- Ernesto Alvorado, Psychologe und Heiler, Denver, Colorado
- Arno Böhler, Philosoph, Wien
- Thomas Fillitz, Ethnologe, Wien
- Lena Knebl, Künstler(in), Wien
- Renate Lachmann, Literaturwissenschaftlerin, Konstanz
- One State Ambassadors Tal Adler, Israel und Osama Zatar, Palästina
- Otto E. Rössler, Physiker, Tübingen
- Thomas Slunecko, Psychologe, Wien
- Elisabeth von Samsonow, Philosophin und Künstlerin, Wien
Download:
Beginn des Wintersemesters
Abb.: WWW
Wintsemester 2009/10
Aktivitäten und Termine
Die Lehrveranstaltungen des Ordinariats für philosophische und historische Anthropologie der Kunst im Wintersemester 2009/10 sind geblockt. Die Termine werden noch bekannt gegeben, die Homepage wird rechtzeitig aktualisiert. Bitte beachten Sie auch die Aushänge am Institut.
Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).
UPDATE: Vorlesungen online
Foto: Simon Wagner
Vorlesungen als Video und mp3 online
Aktuell für das SS 2009
Bis das E-Learning-System der Akademie online geht, bieten wir auf diesen Seiten Mitschnitte der Vorlesungen von Prof. Elisabeth von Samsonow als Video- und Audiodateien zum Anschauen, Zuhören und Downloaden an.
Zur Seite: Vorlesungen online
Aktuell sind Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2009 mit Friederike Mayröcker als Audiodateien verfügbar. Wir danken Friederike Mayröcker für die Erlaubnis, ihre Lesung im Rahmen der Vorlesung hier zu veröffentlichen.
Sommersemester 2009
Abb.: Dz. Vertov, Entuziazm
Beginn des Sommersemesters 2009
Lehrveranstaltungen
Im Sommersemester 2009 bietet das Ordinariat für philosophische und historische Anthropologie der Kunst eine Hauptvorlesung zum Thema Ich bin die Vielen. Zur Gegenwart des Telepathos sowie Lehrveranstaltungen für DiplomandInnen und DissertantInnen.
Sie finden hier eine Übersicht über die angebotenen Lehrveranstaltungen und Literaturempfehlungen mit Downloadmöglichkeit.
Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).
Vortrag Prof. Gunnar Heinsohn
Abb.: uni-bremen.de
Vortrag Prof. Gunnar Heinsohn
Denkfehler hinter der Welt-Finanzkrise
Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Vorlesung »Leib-Werk-Wert-Geld«
Freitag, 16. Jänner 2009, 10 Uhr c.t., Raum M20
Gunnar Heinsohns Konzept von Zins und Eigentum ist in der jüngeren Zeit intensiv diskutiert worden, vor allem die Ereignisse auf den globalen Kapitalmärkten scheinen ihm recht zu geben. Heinsohn wird in seinem Vortrag seine These erläutern, die er zum Verhältnis von Arbeitskraft, Produktion, Zins, Geld und schließlich Eigentum entwickelt hat. Die Abhängigkeit des Kunstmarktes von den Finanzmärkten kann auf dem Hintergrund dieser Thesen prognostisch diskutiert werden, wobei auch zu fragen sein wird, ob es Möglichkeiten zur Entkoppelung der einzelnen Parameter gibt, und wenn ja, welche.
Gunnar Heinsohn ist Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen und Sprecher des von ihm gegründeten Instituts für vergleichende Völkermordforschung (Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozidforschung).
Publikationen: Gunnar Heinsohn/Otto Steiger: Eigentum, Zins und Geld. Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft, Reinbek bei Hamburg 1996. – Gunnar Heinsohn/Otto Steiger: Eigentumstheorie des Wirtschaftens versus Wirtschaftstheorie ohne Eigentum, Marburg 2002. – Gunnar Heinsohn/O. Steiger: Eigentumsökonomik, Marburg 2006.
Sie haben die Möglichkeit, den Vortrag als Audiodatei sowie die Präsentationsfolien zum Vortrag herunter zu laden. (Dank an Prof. G. Heinsohn.)
Wintersemester 2008/09
Abb.: WWW
Beginn des Wintersemesters 2008/09
Lehrveranstaltungen
Das Wintersemester 2008/09 warten wir mit einer Hauptvorlesung zur Ökonomie der Gabe und des Tausches sowie mit Seminaren zum Thema auf.
Hier finden Sie eine Übersicht über die angebotenen Lehrveranstaltungen und Literaturempfehlungen zu den behandelten Themen.
Informationen über die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Informationsmanagementsystem der Akademie, AkademieOnline (im Navigationsbaum links unter Institute > Kunst- und Kulturwissenschaften > Lehrveranstaltungen ).
Soeben erschienen
Abb.: Wilhelm Fink Verlag, München
»Der autoporträtistische Pakt«
Das neue Buch von Ingrid Hölzl
Der autoporträtistische Pakt.
Zur Theorie des fotografischen Selbstporträts am Beispiel von Samuel Fosso
Whilhelm Fink Verlag, München, 2008
Viel ist über das fotografische Selbstporträt geschrieben worden, dessen Popularität – ungeachtet der postmodernen Repräsentationskritik – ungebrochen ist. Eine eingehende Untersuchung der subjekttheoretischen Aspekte fotografischer Selbstreferenzialität wurde bisher jedoch nicht vorgelegt. Diese Lücke füllt der vorliegende Band.
Ausgehend von einer strukturellen Analogie des Ich-Verweises in Fotografie, Malerei und Autobiografie greift Ingrid Hölzl für ihre Definition des »autobiografischen Paktes« nicht nur auf die Sprechakttheorie und die fotografische Indextheorie, sondern auch auf die Autobiografietheorie und die Theorie des Selbstporträts in der Malerei zurück. Ihre Theorie fotografischer Selbstreferenzialität exemplifiziert die Autorin am Beispiel des zentralafrikanischen Fotokünstlers Samuel Fosso, der seit einigen Jahren im Brennpunkt der westlichen Rezeption afrikanischer Gegenwartskunst steht.
Buchpräsentation mit Autorinnengespräch am 24. April 2008 um 19.00 Uhr im Salon für Kunstbuch, Mondscheingasse 11, 1070 Wien.
Weitere Informationen auf den Seiten des Wilhelm Fink Verlags.
»Spinnen als Erkenntnisweise«
Symposium zum Denken von Gerburg Treusch-Dieter
Foto: Günther Linecker
Mit Silvia Breitwieser (Berlin), Claudia Gehrke (Tübingen), Alexander Meschnig (Berlin), Elisabeth von Samsonow (Wien), Stefanie Wenner (Berlin) u.a.
Montag, 19. Nov. 2007, Eröffnung um 9.15 h
Raum M13a, Akademie Hauptgebäude Schillerplatz
Am 19. November 2006 ist die große Feministin und Kulturhistorikerin Gerburg Treusch-Dieter verstorben. Ihrem Denken und ihren Denkanstößen, mit denen sie auch als Lehrbeauftragte an der Akademie der bildenden Künste Wien zahlreiche Studierende begeisterte und inspirierte, ist dieses Symposium gewidmet.
»Gerburg Treusch-Dieter hat mit der Konstruktion der großen Transversalen, die sie von der Antike in die Gegenwart in ihrem Denken errichtet hat, die Verdrängungs- und Wutgeschichte des Abendlandes ans Licht gezogen. Sie dachte zusammen, was nie zusammengedacht worden war, zum Beispiel Platons Lichtliebe und Tschernobyl. Sie sprach und schrieb ebenso kompetent von wiehernden Mähren, aus dem Hals springenden Kröten, der Braut im talamos, der Enteignung der Frau durch die Gen- und Reproduktionstechnologien und Spinnmaschinen wie Hegel vom Gang des Weltgeistes. Sie hat das akademische Denken bereichert und revolutioniert. In diesem Symposium beschreiben wir wie.« (Elisabeth Samsonow)
Das Symposiumsprogramm können Sie als pdf-Datei downloaden:
Neue Publikation
Bild: E. v. Samsonow
»Anti-Elektra.«
Das neue Buch von Elisabeth von Samsonow
Anti-Elektra. Totemismus und Schizogamie
Erschienen im Mai 2007 im Verlag Diaphanes, Zürich/Berlin
Deleuze/Guattari haben den »Ödipus-Komplex« zerlegt, widerlegt. Doch ein vergleichbares Unternehmen in Hinblick auf den Elektra-Komplex hat bislang gefehlt. Elisabeth von Samsonow unternimmt es nun, die »präödipale« Welt des Mädchens (welche Freud stets rätselhaft geblieben war) in der Fülle ihrer Implikationen zu erfassen - anders gesagt, ein kulturelles Paradigma wieder aufzurollen, welches mit Hilfe der Figur der Elektra von den griechischen Dramatikern umkodiert und ver- oder entstellt worden war.
Der psycho-archäologische Rückgang in die vor-athenische Welt verwandelt das Problem der Elektra in der Tat vollständig, was einen revolutionär neuen Zugang zu einer anderen Geschichte des Mädchens, zum Thema der sozialen Bindung und des Geschlechterverhältnisses, zur Kunst und ihrer Medien öffnet. Eine Reihe von bisher zusammenhangslos gebliebenen Phänomenen, etwa die Verbindung zwischen der Politik der Unsterblichkeit, der Universalisierung der Medien und der plastischen Industrie, wird in diesem neuen Licht plötzlich verständlich.
Informationen auf der Homepage des Verlags: www.diaphanes.de.
3.-5. Mai 2006: Symposium
Foto: themonkeyminds.org
»Unzipping philosophy«
Symposium der »Monkey Minds«
Wo: Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien (sog. »Semperdepot«), Lehárgasse 8, 1060 Wien
Wann: 3.-5. Mai 2006, jeweils ab 16.00 Uhr
Die Diskussion über die Möglichkeit einer transdisziplinären Forschung an einer Kunstuniversität wird gegen den Strich gebürstet. Es soll der enteignete Anfang der Wissensproduktion zwischen poesis und noesis zurückgewonnen werden.
Gäste u.a.: Elisabeth v. Samsonow, Peter Weibel, Barbara Vogel, Gerhard Thomas, Eva Pudill, Romana Schuler, Gregor Tobeitz, Olivio Sarikas, Luisa Paumann, Annette Tesarek, Philipp Levar, Gaia, Hejko Kremer, Lucas Pawlik, Desislava Terzieva, Andrej Skrbinek
Genaues Programm auf der Homepage von »Monkey Minds«.
Vortrag Siegfried Zielinski
Foto: Emanuela Danielewicz
Vortrag Siegfried Zielinski
(Kunsthochschule für Medien, Köln)
ZEIGEN & VERSTECKEN. Aspekte einer Genealogie der Projektion
Zeit: Do., 23. Juni 2005, 18 Uhr
Ort: Raum M20 (Akademie Hauptgebäude, Mezzanin)
Weder in der Geschichte der Wissenschaften und der Technik noch in der Geschichte der Künste und der Medien verfügen wir über einen homogenen Begriff von Projektion. Der Term bezeichnet ein heterogenes Feld von Artefakten, technischen Sachsystemen und vor allem visueller Praxen des Experiments wie der Kultur, Ausschnitte aus der erfahrbaren oder vorgestellten Welt auf eine zweidimensionale Fläche zu werfen. Er changiert zwischen zwei extremen Polen der Bedeutung: dem - im direkten Sinn des Wortes - spektakulären Beweis, dass etwas, was durch die Bildmaschine geschickt wird, so war oder ist, wie wir es im halben Raum der Projektionsfläche sehen können; und der Herstellung einer Realität als Bild, die so, wie wir sie sehen, nur in der Projektion existiert. In einer archäologischen Suchbewegung führe ich markante historische Beispiele aus der heterogenen Genealogie der Projektion vor mit dem Ziel, die Lösung nicht in der einfachen Entscheidung für einen der beiden Pole zu finden. In der Wissenschaft wie in der Kunst kommt es darauf an, die Potenziale der Projektion in der Spannung von Illusionierung und Orientierung so zu entfalten, dass das Erkennen der Hergestelltheit der geworfenen Welt mit ästhetischem und intellektuellem Genuss gewährleistet bleibt.
29. Januar 2005
Mumien - Die ägyptische Sammlung des KHM
Foto: KHM Wien
Führung durch die ägyptische Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien durch Gen.Dir. Prof. Dr. Wilfried Seipl
Donnerstag, den 29. Jan. 2005, 10 Uhr (pünktlich)
Haupteingang des KHM
Im Rahmen der Vorlesung »Anthropologie I: Mumien« besuchen wir am 29. Januar 2005 die ägyptische Sammlung des Kunsthistorischen Museums Wien. Die Ägyptische Sammlung des KHM Wien gehört besonders im Hinblick auf ihre überaus reichen Bestände an Denkmälern des »Alten Reiches« zu den größten Sammlungen auf ihrem Gebiet.